Biographie
Lehre und Forschung
Publikationen
     
 

Januar 1989

Lehraufträge – Forschung und Tagungen (bis 1992)

Ich gehe darauf ausführlicher ein, weil es für eine Erarbeitung der Geschichte des Institutes für Philosophie der Universität Leipzig möglicher Weise von Interesse ist. 

Als Studentin bzw. „Hilfsassistentin“:

Ein Jahr Seminare zur formalen Logik bei Journalistik-Studenten (zu den Vorlesungen von Johannes Heinz Horn und angeleitet von Hans Förster)

Ein Jahr zum Historischen Materialismus am Franz-Mehring-Institut (zu den Vorlesungen von Robert Schulz)

Als Assistentin:

Zwei Semester Vorlesungen zu Geschichte der Marxschen Theorie, bei Theologiestudenten, dann bei Historikern

Zwei Semester  Seminare zum Dialektischen Materialismus im Direktstudium Philosophie

Vier Semester Seminare zur Geschichte der Marxschen Theorie im Direkt-, Fern- und Abendstudium der Philosophiestudenten

Als Habilitationsaspirantin:

Vorlesung zur Entwicklung der Marxschen Theorie (ein Semester, ab Kommunistisches Manifest)

Fortsetzung der Kurse zur Entwicklung der Marxschen Theorie im Fernstudium (zwei Gruppen)

Zwei Semester Spezialseminar zu Kants „Kritik der reinen Vernunft“

Vier Semester (1967-1969) Seminare in zwei Gruppen Fernstudenten der Kulturwissenschaften zum dialektischem und historischem Materialismus nach gänzlich eigenem Plan: im Ausprobieren einer Systematik im Sinne des von Helmut Seidel angeregten Ausgangspunktes „gesellschaftlich-praktischer Lebensprozess“ als Zugang zur Analyse von Staat, Recht etc., besonders aber zum Bewusstsein und Selbstbewusstsein sowie zu den ontologischen philosophischen Fragestellungen (z. B. Materie, Raum, Zeit etc.)

Als Dozentin und Professorin ab 1970-1990:

Da Helmut Seidel nach dem "Revisionismus"-Vorwurf wegen seines praxisphilophischen Ansatzes die Vorlesungen zu Marx nicht mehr halten wollte, übernahm er die klassische deutsche Philosophie  und ich  die Hauptvorlesung zur Geschichte der Marxschen Philosophie (wöchentlich im dritten Studienjahr), dazu viele Jahre Proseminare und ab etwa 1980 Einführung und Durchführung eines Spezialkurses im vierten Studienjahr zu Marx’ „Grundrissen“ und zum „Kapital“ -Vorlesung und die Seminare zur Theorieentwicklung bei Marx und Engels bis 1989 im dritten Studienjahr (übrigens stets mit Einschluss eines Überblickes zum Junghegelianismus und zu Feuerbach und in Akzentuierung des praxistheoretischen Ausgangspunktes von Marx, im offenen Anschluss an die als Revisionismus verpönten Standpunkt Helmut Seidels, pro Seidel, contra seine Kritiker, besonders Rugard Otto Gropp.) - In Annäherung an den „authentischen Marx“ und offener Kritik der Dia-Hist.-Mat.-Ontologie der Lehrbücher, in Begründung des interdisziplinären Charakters der Marxschen Arbeitsweise, - Marx nicht ausschließlich als „Praxisphilosoph“ verstanden. Nun allerdings unterlag ich bei Kollegen in Berlin eines heftigen "Revisionismus"vorwurfes, allerdings auch hoher Anerkennung bei meinen Studenten und den meisten Kollegen.

Ein Semester Spezialseminar zur klassischen deutschen Philosophie im dritten Studienjahr. mit doppelter Stundentahl nachgeholt, da im Jahr vorher diese wegen der Spinoza-Konferenz bei Helmut Seidel ausfiel. Anschließend im zweiten Semester ebenaflls mit doppelter Stundenzahl zur Entwicklung der Marxschen Theorie

Vorlesungskomplexe zur Theorieentwicklung bei Kant (als Abendvorlesung), zum Neukantianismus (im Rahmen der Vorlesungen von Prof. Dr. Horst Kramer zur spätbürgerlichen Philosophie)

Einmal (Anfang der siebziger Jahre) führte ich in zwei Gruppen des Fernstudiums über sechs Semester Seminare bzw. Vorlesungen von der griechischen Antike bis zur entwickelten Marx/Engelsschen Theorie durch.

Mit Einführung der Oberseminare (achtziger Jahre): Geschichte der Ethik, besonders Antike und Neuzeit (drei Jahre) – Zu spezielleren Problemen der Theoriegenese bei Marx (drei Jahre)

Nach der „Wende“: März 1991 - Juli 1992

Vorlesungskurse: Die Aufklärungsphilosophie des Moses Mendelssohn; über die Entwicklung des Transzendentalprinzips bei Kant und Fichte zur Identitäts-philosophie bei Schelling

Kurs zur Rechtsphilosophie Kants

Spezialseminarkurs (auf Bitte einer größeren Gruppe Studenten) zu Marx’ Ökonomisch-philosophischen Manuskripten.
                                                                                        Durchsetzung der Realisierung des Projektes „Seminarum“, einer Zeitschrift junger Wissenschaftler und Studenten an der Sektion: 1985 kamen einige der Initiatoren zu mir. Eine Unterstützung fand ich weder beim damaligen Direktor der Sektion, noch bei irgendeinem Fachgruppenleiter! Man hatte Angst vor Ärger. Erst, als ich ab Sept. 1986 Direktorin wurde, konnte ich das Projekt mit Zustimmung des damaligen Prorektors durchsetzen, allerdings in kleiner Auflage, um eine Zensur zu umgehen. (Ab 100 Exemplaren unterlagen solche Studentenzeitschriften der Zensur.) 

Ein 14-tägiges Seminar für junge Philosophen aus der DDR (35 Teilnehmer) im Februar 1989 zu methodologischen Fragen philosophischer Forschung gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Bönisch; Teilnahme mit Vorträgen und Diskussion von Professoren unserer Sektion, aber auch von Wissenschaftlern aus der BRD (Hans Jörg Sandkühler, Wolfgang Jantzen, Lars Lambrecht), zwei Logik-Professoren aus Tallin u. a. (im sog. „Intsem“ >Interdisziplinären Seminar< der KMU)

Durchführung eines zweiten „Intsem“ (eine Woche) gemeinsam mit Hans Jörg Sandkühler zu Methoden philosophiehistorischer Forschung Oktober 1990 – Teilnahme u. a. von Ricardo Pozzo, Andras Gedö, über MEGA-Forschung Manfred Neuhaus.

Etliche Vorträge, u. a. im Rahmen der „Urania“ und Rundfunkvorträge bzw. Interviews für Radio DDR II (mit Ulrike Bürger, Journalistin) zu Themen , welche Mendelssohn und Kant, Feuerbach und Marx betrafen.

Marxistische Kolloquien (Monatliche Diskussionsveranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Problemkreisen an Einrichtungen der Universität mit Wissenschaftlern und Ärzten, oft abweichend von den Vorgaben, nach deren Vorschlägen und Wünschen, ab 1967 bis 1984 ( mit Unterbrechungen) bei Neurochirurgen, Frauenärzten, Anatomen, Biochemikern und Neurologen. Diese „verordneten“ Veranstaltungen ebenso wie die unmäßig vielen Parteiveranstaltungen haben Zeit, Kräfte und oft auch Nerven gekostet!

Forschung

- von 1967-1975 Mitarbeit am Forschungsprojekt Erkenntnistheorie: Ausarbeitung der Thesen zum Praxis-Begriff und Ausarbeitung eines  Manuskriptes über die Geschichte der Erkenntnisauffassungen bzw. –theorien. (Antike und Philosophie der Neuzeit in England und Leibniz wurden wesentlich ausgearbeitet, aber das Ganze erwies sich für das geplante Buch als zu umfangreich.)

1975/76 Erarbeitung einer Monographie zu sozialökonomischen Determinanten und zur Bedeutung der gesellschaftlichen Praxis und ihrer Strukturen für das Erkennen – gemeinsam mit Klaus Gößler (siehe Publikationsliste).

- ein Hauptgebiet meiner Forschung war die Entwicklung des Transzendentalismus von Kant im Kontext seiner geschichts- und moralphilosophischen Arbeitsstränge, wie sie sich aus seinen Texten, auch unter komplexer Berücksichtigung seiner Nachlassreflexionen, ergeben und die weitere Philosophie-Entwicklung bei Kant

- Forschungen und Dissertationsbetreuungen zum Junghegelianismus, zu Feuerbach und spezielle Forschungen zur Genese des Marxschen Denkens im Zusammenhang mit den wöchentlichen Vorlesungen.

- Forschungen zu philosophischen Religionskritik, bei Kant, Feuerbach und (später) bei Moses Mendelssohn:
Dies waren auch zum Teil die Hauptthemen der von mir geleiteten Forschungsgruppe, in der junge Doktoranden und Forschungsstudenten mitarbeiteten.

Ein neues, gemeinsam mit Prof. Dr. Seidel geplantes Projekt „Zum Verhältnis von Seins-, Tätigkeits- und Denkformen“, zu dem 1990 eine Tagung stattfand, konnte wegen der „Abwicklung“ nicht realisiert werden. Es sind noch Thesen von Prof. Seidel und mein handschriftliches Referat vorhanden. (Siehe auch Tagungen).
 


Tagungen

in Regie des Fachbereiches oder in eigener Regie bzw. der von mir geleiteten Forschungsgruppe („republikoffen“ bzw. auch mitunter mit internationalen Gästen):

1.) März (oder Februar) 1962: Tagung zum Anlass des 220. Geburtstages von Johann Gottlieb Fichte  (Hauptreferat Herbert Lindner –siehe DZfPh 4/1962: Fichtes Humanismus der Tat; - u. a. Beitrag auch von mir: Gegen die dogmatischen Bewertung des Fichteschen „subjektiven Idealismus“ und der „tätigen Seite“ seiner Philosophie – unveröffentlicht!)

2.) 3. Mai 1974; Tagung zum 250. Geburtstag Immanuel Kants: Vom Anspruch der Vernunft (mein Hauptreferat: Philosophie als Menschenkenntnis. – Zur Entstehung und Wertung des philosophischen Systems Immanuel Kants. – Protokoll der Tagung siehe: Wissenschaftliche Zeitschrift der KMU. Sprachwissenschaftliche Reihe, 23. Jahrgang (1974). Heft 3)

3.) 21./22. Februar 1977: Wissenschaftliche Konferenz anlässlich des 300. Todestages von Baruch Spinoza ( Initiator und Hauptreferent Helmut Seidel: Zum Verhältnis des Marxismus zur Philosophie Spinozas – Von mir ein Artikel über Spinozas Religionskritik in  der LVZ vom 25. 2, 1977: Spinoza – Fürst der Atheisten. Gemeinsam mit Gerd Irrlitz Arbeitskreisleitung.)

4.) 4. Februar 1983: Tagung der Sektion ML. Phil./WK: Karl Marx und der reale Humanismus (Hauptreferat M. Thom) – Protokoll des Referates und der Beiträge in: Informationsbulletin „Aus dem philosophischen Leben“ 3/1984; überarbeitete Veröffentlichung des Referates: DZPh. 3/1984

5.)…1983: Tagung des Fachbereiches Geschichte der Philosophie: Zur Genese und zum Begründungsgefüge der Marxschen Theorie – Konsequenzen für die Systematik und die Ausbildung von Philosophen auf diesem Gebiet. – Hauptreferat M. Thom (Leider kein Protokoll zu dieser heiße Eisen anpackenden Tagung. Gespaltenes Echo, - meist zustimmend und als mutig erachtet – aber auch die Bemerkung: sachlich richtig – aber politisch falsch. – Helmut Seidel, um dessen Konzept es ja auch ging, leitete die Tagung.)

6.) 31. Mai 1985: Die Stellung der Ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Marx in der Genesis des Marxismus. Tagung der Forschungsgruppe zur Geschichte der marxistischen Philosophie. (1. Referat: Martina Thom – 2. Referat: Wolfgang Bialas.) – Tagungsbericht siehe DZPh.1986/5. In DZPH. 1985/9 der Beitrag von Jürgen Feldmann: Zum Platz der marxistischen Rezeption der Ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx in den Humanismus-Debatten der dreißiger Jahre. -– Drei weitere Artikel zum Thema von Thom/Bialas und Thom, veröffentlicht 1987, siehe in der Publikationsliste.

7.) 25. September 1987: System – Geschichte – Auseinandersetzung. Tagung des Wissenschaftsbereiches Geschichte der Philosophie in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsbereich Dialektischer Materialismus (Auf der Grundlage von Thesen. Erstes Referat: Siegfried Bönisch – Zweites Referat: Martina Thom. –Kein Bericht oder Protokoll)

8.) 12./13. Januar 1988: Konferenz Sozialistische Gesellschaft und philosophisches Erbe, in Zusammenarbeit mit dem Rat für Philosophie, angeregt und organisiert vom Fachbereich Geschichte der Philosophie unter Leitung von Helmut Seidel. Hauptreferat Vernunft und Erbe von Helmut Seidel. (Begleitet von einer Ausstellung der philosophiehistorischen Literatur in der DDR. – Referat, Plenarbeiträge, einen zusammenfassenden Bericht und Berichte der vier Arbeitskreise siehe in DZfPh 6/1988 – Eine Auswahl der Beiträge in den Arbeitskreisen in: Informationsbulletin Aus dem philosophischen Leben der DDR, Zentralstelle für philosophische Information und Dokumentation, Akademie der Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED) Eröffnung der Tagung durch mich als Direktorin – Leitung des Arbeitskreises IV gemeinsam mit Alfred Kosing. Mein Beitrag in Auseinandersetzung um die sog. Grundfrage der Philosophie siehe Publikationsliste. - ( Aus Anrufen und Briefen erfuhr ich: Zwei Problemkreise haben im Nachhinein an den Instituten für Philosophie und für Geschichte der Akademie für weitere heftige Diskussionen geführt: das Verhältnis zu Nietzsche (Manfred Buhrs Plenarbeitrag) und meine revisionismusverdächtige Haltung zur sog. Grundfrage der Philosophie)

9.) 25. 11. 1988: Kants Moral- und Gesellschaftsphilosophie am Vorabend der Französischen Revolution. (Referat Martina Thom: Kants Moral- und Gesellschaftsauffassung als Ausdruck der Akzentuierung der Citoyensphäre. - Bericht darüber von Werner Dießner: 200 Jahre Kritik der praktischen Vernunft. <Es ging aber wesentlich auch um die Metaphysik der Sitten!> In DZfPhil 1989/12. – Protokoll der Tagung, Referat und Beiträge, in: Informationsbulletin… 1990/Heft 17)

1o.) 9. 1. 1990 Tagung zur Vorstellung und Verteidigung eines neuen Forschungsprojektes  mit H. Seidel Zum Verhältnis von Seins-, Tätigkeits- und Denkformen. Thesen Helmut Seidels und mein handschriftliches Referat liegen mir vor. Beteiligt haben sich laut Anwesenheitsliste 35 Philosophen auch anderer Einrichtungen der DDR.
(Es war eine kritische Abrechnung mit bisheriger ideologischer Orientierung der philosophischen Arbeit und zugleich eine theoretische Darstellung von Problemen philosophiehistorischer Forschung und Interpretation. Die „Abwicklung“ und die dadurch entstandene Situation an der Einrichtung verhinderte die spätere weitere Ausführung in gemeinsamer Arbeit.)

11.) 21. Juni 1990: Kolloquium zum Thema Karl Marx heute – wie man nach und mit Marx in unseren Tagen über Geschichte und Gesellschaft nachdenken kann -  Sektion Philosophie, Seminar für Editionswissenschaft am Franz-Mehring-Institut, Arbeitskreis Ideengeschichte der sozialen Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts an der KMU. Leitung Klaus Kinner. Referate: Martina Thom: Pro Marx – contra Bilderstürmerei – Manfred Neuhaus: In memoriam David Rjasanow – Martin Hundt: Ein Plädoyer für die akademische Marx-Engels-Gesamtausgabe. – An dieser Tagung nahmen auch Vertreter der Marx-Engels-Stiftung (Wuppertal), sowie Hans Jörg Sandkühler (Bremen), Arnim Regenbogen (Osnabrück) u. a. teil. - Die von Manfred Neuhaus, Klaus Kinner und mir initiierte Tagung sollte eine Verständigung über die Gründung einer Gesellschaft zur Weiterführung des Marxschen Denkens und der Forschungen dazu sein. Dazu kam es nicht. Aber 1991 wurde von Walter Markov und anderen die Rosa-Luxemburg-Stiftung  (später als parteinahe Stiftung) ins Leben gerufen. 

12.) 9. November 1990: Immanuel Kant – Kritik der Urteilskraft. Kolloquium aus Anlaß des 200. Jahrestages des Erscheinens des Werkes. - Einführende Vorträge: Martina Thom: Ästhetische Kultur und Förderung von Humanität und Gesellschaft – Karl-Heinz Schwabe: Das Prinzip der Zweckmäßigkeit. -  Eine deutsch-deutsche Veranstaltung, die letzte ausschließlich in unserer Regie. – Tagungsbericht von Adelaide Grützner und Peter Fischer in DZPhil. 1991/6 – Sammelband in Ergebnis dieser Tagung: Naturzweckmäßigkeit und ästhetische Kultur, hrsg. Von Karl-Heinz Schwabe und Martina Thom. Academia Verlag Sankt Augustin 1993

13.) Oktober 1992: Internationale Spinoza-Tagung am Institut für Philosophie in Leipzig – von der Internationalen Spinoza-Gesellschaft unter Anregung und Mitwirkung von Helmut Seidel durchgeführt. (Von mir in der Vorbereitung als Direktorin ( dies war ich bis Mai 1991) unterstützt, aber ich konnte nicht teilnehmen, habe auch keine Unterlagen dazu.) Dies war die letzte große Tagung, die von Philosophen der ehemaligen DDR am Institut für Philosophie der Leipziger Universität mit vorbereitet und durchgeführt wurde.

 

Als schon „Abgewickelte“ hielten Dieter Wittich, Helmut Seidel und ich im Herbst/Winter 1992 in der vom neuen Direktor des Instituts Prof. Pirmin Stekeler-Weithofer eingerichteten monatlichen philosophischen Vortragsreihe noch einen Vortrag, Helmut Seidel über Toleranz (siehe den Nachlassband: Helmut Seidel. Philosophie vernünftiger Lebenspraxis.), ich zum Thema Kants Begriff der Vernunft. Die Vorträge im überfüllten Hörsaal fanden großen Beifall.

Dies nur als Postscriptum zum Thema rein ideologisch und politisch motivierte Abwicklung!